das Harzer Luchsprojekt





Von Herbst 1999 bis 2006 wurden im Harz 24 Luchse Luchse ausgewildert. Dazu wurden Luchse aus europäischen Tiergehegen in großen, einsam gelegenen Gehegen an die Freiheit gewöhnt, bevor sie in die Wälder des Harzes entlassen werden. Im Sommer 2002 wurden erstmals wildgeborene Jungtiere im Harz gesichtet. Seither kam in jeder Saison Nachwuchs zur Welt. Bleibt die Entwicklung so positiv, sind daher keine weiteren Auswilderungen vorgesehen.

An der Waldgaststätte Rabenklippen befindet sich ein Schaugehege, in dem mit etwas Glück die Luchse beobachtet werden können. Dieses Gegehe ist zwar "ausbruchsicher", aber offensichtlich nicht "einbruchsicher", denn im März 2006 ist ein wilder Luchs in das Gehege eingedrungen, um einer Luchsdame den Hof zu machen. Dabei kam ihm wohl der der eifersüchtige Luchs Attila in die Quere, denn dieser wurde am nächsten Morgen mit so schlimmen Verletzungen aufgefunden, dass er vorübergehend in tierärztliche Obhut gebracht werden musste.

Mehr Informationen über das Harzer Luchsprojekt und Termine der Luchsfütterungen sind auf den Seiten des Nationalpark Harz nachzulesen.














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